Persönliche Schutzausrüstung FF

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) dient der Sicherheit und dem Schutz vor allen möglichen Gefahren, die im Einsatzfall auftreten können. Sie wird jedem Feuerwehrangehörigen im Lande Bremen von der Stadtgemeinde gestellt und ist selbstverständlich streng nach den gültigen Vorschriften und Richtlinien, beispielsweise der HuPF (Herstellungs- und Prüfrichtlinie von Feuerwehrschutzkleidung), genormt und geprüft. Ohne Sie wäre der feuerwehrtechnische Dienst nicht möglich.

 

Feuerwehrschutzstiefel

Bei den Feuerwehrstiefeln handelt es sich um Schlupfstiefel der Firma HAIX, die allen Anforderungen des allgemeinen Feuerwehrdienstes gewachsen sind. Sie verfügen u.a. über Stahlkappen im Hacken- und Zehbereich sowie eine durchtrittsichere Stahlsohle und schützen zuverlässig vor Verletzungen durch Verbrennungen, Strom, Kälte, Nässe, Umknicken und dem Herabfallen von schweren Gegenständen. Natürlich entsprechen sie der deutschlandweit gültigen Norm DIN EN 15090, die die an einen Feuerwehrstiefel gestellten Anforderungen regelt.

   

 

Feuerwehrschutzhandschuhe

Die Feuerwehrschutzhandschuhe der Feuerwehrangehörigen dienen in erster Linie der Brandbekämpfung und bestehen somit aus feuerfestem Material. Außerdem sind sie auf der Seite des Handrückens mit Reflexionsstreifen versehen. Zum Ausführen allgemeiner Arbeiten bzw. zur technischen Hilfeleistung werden jeweils andere Arten von Handschuhen verwendet.

Bei Nichtverwendung werden sie prakischerweise in einen Karabinerhaken an der Feuerwehrüberjacke eingehangen.

 


 Feuerwehrhelm

   

Um den Kopf vor herabstürzenden oder umherfliegenden Gegenständen, Trümmern oder    auch nur Splittern zu schützen, wird bei jeder feuerwehrtechnischen Tätigkeit ein Feuerwehrhelm getragen. Er ist zusätzlich mit einem Visier, einem Nackenschutz und mit Reflexionsstreifen ausgestattet. Außerdem ist er phosphoreszierend, was ein Nachleuchten des Helms im Dunkeln bewirkt.

Des Weiteren kann leicht eine Sprechgarnitur (in Form eines Headsets) zur einfacheren Kommunikation durch das Handsprechfunkgerät und eine Helmlampe angebracht werden.

 

Feuerwehrüberjacke

Die Feuerwehrüberjacke bildet eine Art Kernstück der persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrangehörigen. Aus feuerhemmendem Material gefertigt, bietet sie ein höchstes Maß an Schutz vor Flammeneinwirkungen und Hitzestrahlungen.                                               Sie ist an Vorder- und Rückseite sowie an den Ärmeln mit mehreren Reflexionsstreifen ausgestattet, die eine bessere Erkennbarkeit des Trägers bei Dunkelheit zur Folge haben. Zudem bieten zwei Brust- und zwei Hüfttaschen genügend Stauraum für kleineres feuerwehrtechnisches     Gerät. Insbesondere für Brandeinsätze ist der aufstellbare Kragen natürlich unabdingbar.

Wahlweise ist links oder rechts an den Hüfttaschen ein Karabinerhaken eingenäht, an dem sich die Feuerwehrschutzhandschuhe zur komfortablen Aufbewahrung einhängen lassen. Ebenso eingenäht sind zwei Daumenlaschen an den Ärmeln, damit diese beim Arbeiten nicht herunterrutschen.
   

 

Schulter- und Ellenbogenpolsterungen gewähren zusätzlichen und gleichzeitig bequemen Schutz wichtiger und gefährdeter Körperteile, die bei vielen feuerwehrtechnischen Arbeiten besonders beansprucht werden können.

Außerdem besitzt die Feuerwehrüberjacke Klettschilder an der Vorder- und Rückseite. Während das Schild auf der Brust den Namen des Feuerwehrangehörigen anzeigt, signalisiert das Schild auf dem oberen Rücken die allgemeine Zugehörigkeit zur Feuerwehr Bremen.

 

Feuerwehrüberhose

Die Feuerwehrüberhose wird jedem Mitglied der Feuerwehr Bremen einmal als Bundhosen-     und einmal als Latzhosenmodell ausgeliefert. Beide verfügen über Hüft- und Beintaschen rechts und links, bei der Latzhose ist zusätzlich eine Tasche mit Reißverschluss im Bauchbereich, bei der Bundhose eine Gesäßtasche vorhanden. Kniepolsterungen bieten einen hohen Tragekomfort, Reflexionsstreifen gewährleisten Erkennbarkeit und zusätzliche Sicherheit.

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