Allgemeine Daten zur Freiwilligen Feuerwehr Farge

Allgemeine Wehrdaten

Die Freiwillige Feuerwehr Farge wurde am 28.04.1902, die Freiwillige Feuerwehr Rekum am 26.06.1924 gegründet. Im Jahre 1928 wurden beide Wehren zur Freiwilligen Feuerwehr Farge-Rekum zusammengefasst, später in die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Farge umbenannt. Sie ist, nach der FF Vegesack, die zweitälteste Freiwillige Feuerwehr in Bremen.

 

Am 01.08.2007 wurde, als Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr Bremen-Farge gegründet.

 

Wie alle Freiwilligen Feuerwehren gehört die FF Bremen-Farge zur Feuerwehr Bremen und ist somit Teil der öffentlichen Feuerwehr der Stadtgemeinde.

Ausrückebezirk

Der Ausrückebezirk der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Farge reicht von der Landesgrenze zu Neuenkirchen bis zum Kreinsloger / Neuenkirchener Weg und umfasst die Ortsteile Rekum, Farge, Rönnebeck und Teile von Lüssum mit ca. 13.300 Einwohnern in etwa 6.000 Privathaushalten. Auch sind in diesem Bereich Industrie- und Gewerbebetriebe, landwirtschaftliche Betriebe sowie die Weser als Schifffahrtsstraße aufzufinden.

 

Sonderaufgaben nimmt die FF Bremen-Farge im gesamten Stadtgebiet war.

Aufgaben

Neben den Standardaufgaben wie Brandbekämpfung, technische Hilfeleistungen, Gestellung von Atemschutztrupps, Einsätze nach Sturm oder Starkregen  und Deichverteidigung (auch über den Ausrückebezirk hinaus) nimmt die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Farge folgende Sonderaufgaben wahr:

 

  • Verkürzung des therapiefreien Intervalls bei Patienten mit Notarztindikation durch „Ersthelfer vor Ort“ in den Ortsteilen Farge und Rekum,
  • Sicherstellung des Schutzziels mit der 1. und 2. Staffel bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen in den Ortsteilen Farge und Rekum,
  • Wasserrettung (auch über den Ausrückebezirk hinaus),
  • Großbrände (auch über den Ausrückebezirk hinaus),
  • MANV– Massenanfall an Verletzten (auch über den Ausrückebezirk hinaus).

Alleinstellungsmerkmale

Die FF Bremen-Farge ist die einzige Freiwillige Feuerwehr in Bremen mit „Ersthelfern vor Ort“. Hierbei handelt es sich um besonders ausgebildete Kameraden, die in den Ortsteilen Farge und Rekum im Falle lebensbedrohlicher Erkrankungen oder Verletzungen das therapiefreie Intervall verkürzen.

 

Ebenfalls ist es die FF Farge, der als einziger Freiwilligen Feuerwehr in Bremen die Hilfsfristrelevanz der 1. und 2. Staffel im „Konzept zur Neustrukturierung der Freiwilligen Feuerwehr Bremen“ zugeordnet wurde (sh. Seite 12). Dies bedeutet, dass die FF Farge in den Ortsteilen Farge und Rekum regelmäßig vor den Kräften der Berufsfeuerwehr eintrifft und erste Rettungs- und Schadensbekämpfungsmaßnahmen einleitet.

 

Ausstattung

Zur Wahrnehmung der Aufgaben ist die FF Bremen-Farge folgendermaßen ausgestattet:

Technische Ausstattung

Die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Farge verfügt über zwei Löschgruppenfahrzeuge,

einem LF 10/6

Baujahr 2007

Besatzung 1/8 (9 Personen)

Pumpenleistung 2.000 l/Min

Tankinhalt 1.000 l

 

einem LF 16-TS

Baujahr 1985

Besatzung 1/8 (9 Personen)

Pumpenleistung 2.400 l/Min

eingeschobene Tragkraftspritze

Rüstsatz (Rettungsschere und Spreizer)

 

einem Mannschafts-Transport-Fahrzeug (MTF),

Baujahr 2013

Besatzung 1/8 (9 Personen)

Ersthelfer- Equipment

 

sowie drei Anhängern,

einem Rettungsboot auf Trailer

Baujahr 2005

30 PS Außenbordmotor

 

einem Schaum-Wasser-Werfer (SW 50 S)

Baujahr 2005

Leistung: 5.000 l/Min

zusätzlich 600 m. B-Schlauch

 

einem Pritschenanhänger

mit Plane und Spriegel

 

Personelle Ausstattung

In der aktiven Abteilung verrichten derzeit 34 Mitglieder, darunter drei Frauen, ihren Dienst. Zusätzlich steht eine Übernahme aus der Jugendabteilung an.

 

In der Jugendfeuerwehr verfügen wir derzeit über 18 Mitglieder, darunter vier Mädchen. Drei Jugendliche haben einen Migrationshintergrund.

 

Einsätze

Die FF Bremen-Farge ist an 365 Tagen im Jahr, jeweils 24 Std. am Tag einsatzbereit (tagesalarmsicher).

 

Einsatzstatistik

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

Brandeinsätze

9

7

14

13

11

11

15

9

Techn. Hilfeleistungen

11

0

15

5

4

26

4

6

MANV 2

0

0

2

0

0

1

1

0

Ersthelfer vor Ort

83

82

77

78

88

93

84

91

Fehleinsätze

0

0

0

0

2

1

0

0

Gesetzw. Alarmierung

0

0

0

0

1

0

0

0

Summe

103

89

108

96

106

131

104

106

 

Mit mehr als 100 Einsätzen pro Jahr ist die FF Bremen-Farge regelmäßig die Freiwillige Feuerwehr mit den meisten Einsätzen.

Angaben zum Gerätehaus

Das Gerätehaus an der Farger Straße wurde 1938 erbaut. Seit einigen Jahrzehnten, dies hat mehrmals auch die Politik erkannt, entspricht es nicht mehr den Anforderungen.

 

Bereits 1976 wurde vom Senator für Inneres als Ergänzung des derzeitigen Gerätehauses ein Neubau auf dem Gelände des ehem. Rathauses in Farge, also direkt neben dem derzeitigen Gerätehaus, geplant. Dies schrieb Senator Helmut Fröhlich im Mai 1977 auch in seinem Grußwort anlässlich des 75jährigen Bestehens der FF Farge.

 

 

Doch zu dem von der Politik zugesagten Neubau, für den auch die Zeichnungen bereits erstellt waren und uns vorliegen, kam es nicht. Anstatt dessen folgte folgendes Stückwerk, welches den heutigen Zustand ergab:

 

1980    wurde das Obergeschoss, das bis dahin der Familie eines aktiven Wehrmitglieds als Wohnung diente, in Eigenleistung zum Sozialbereich umgebaut,

 

  • wurde der Boden der Fahrzeughalle, überwiegend in Eigenleistung, um ca. 40 cm abgesenkt, damit das LF16-TS eingestellt werden konnte.

 

  • erfolgte der rückwärtige Anbau einer Fahrzeughalle und eines Umkleideraumes. Danach konnte zwar auch unser Schlauchkraftwagen, der bis dahin bei der FF Blumenthal untergestellt war, in unserem Gerätehaus stehen, doch das Boot musste weiterhin schräg eingestellt werden, da die Halle um ca. einem Meter zu kurz geplant wurde.

 

  • erfolgte die Aufstellung eines von Atlas Weyhausen gespendeten Containers zur Unterstellung des Rettungsbootes. Der Einbau des Garagentores erfolgte in Eigenleistung unter Verwendung von Beiratsmitteln.

 

2010    musste in Eigenleistung das Tor im Container umgebaut werden, damit das neue Boot da durch passt.

 

 

Somit finden wir heute die folgende Situation vor:

 

Die Löschfahrzeuge stehen suboptimal hintereinander

In der Fahrzeughalle steht das LF 16 TS hinter dem LF 10/6. Wird das LF 16 TS zuerst benötigt (z.B. bei Großbränden oder Verkehrsunfällen) muss zuerst das LF 10/6 heraus gefahren werden, damit das LF 16 TS heraus fahren kann. Tagsüber muss vor dem Ausrücken das LF 10/6 wieder eingestellt werden. Hierbei geht wertvolle Zeit verloren. Hinter dem LF 16 TS wiederum ist der Schaum-Wasserwerfer abgestellt.

 

Die Fahrzeughalle ist viel zu eng,

Das Besteigen der Fahrzeuge fordert den Fahrern der Löschfahrzeuge einiges an Akrobatik ab, lassen sich doch wegen der beengten Verhältnisse die Fahrzeugtüren nur wenig öffnen. Aus dem gleichen Grund ist das einsatzmäßige Aufsitzen der Mannschaft in der Halle nicht möglich.

 

Die Einfahrtshöhen- und breiten sind nicht ausreichend

Das beengte Einfahrtstor lässt ein Ein- und Ausfahren der Löschfahrzeuge nur mit eingeklappten Spiegeln zu und fordert dem Fahrer maximale Konzentration ab. Für Einsatzkräfte, die nach Aufnahme ihrer Einsatzbekleidung durch das Tor eilen, besteht durch ausfahrende Fahrzeuge Lebensgefahr.

 

Keine Absaugvorrichtungen

Für die Dieselabgase existieren keine Absaugvorrichtungen. Für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute besteht die Gefahr der Kontamination durch krebserregende Partikel.

 


Das Rettungsboot steht in einem Container

Das Rettungsboot ist suboptimal in einem Container untergebracht. Das Einstellen sowie das Herausziehen ist Millimeterarbeit und kann nur von Hand geschehen.

 

Der Pritschenanhänger steht im Freien

In Ermangelung eines Garagenplatzes muss der Pritschenanhänger im Freien abgestellt werden. Dieser weist bereits nach nur einem Jahr erhebliche Witterungsschäden auf.

 

Umkleideraum

Der beengten räumlichen Situation ist es geschuldet, das sich Männer und Frauen einen Umkleideraum teilen müssen. Nicht einmal ein Sichtschutz zwischen den Geschlechtern kann die Intimsphäre wahren.

 

Eine „schwarz / weiß – Trennung“ ist nicht vorhanden. Mit giftigen Brandausdunstungen beaufschlagte Einsatzkleidung wird in den Umkleideraum gehängt, dunstet dort aus und kontaminiert die Privatkleidung der Mitglieder. Es erfolgt gar eine Kontaminationsverschleppung bis ins private Schlafzimmer!

 

Die Jungen der Jugendfeuerwehr müssen ebenfalls den Umkleideraum der Aktiven nutzen, wobei sie und ihre Schutzbekleidung ebenfalls den Ausdunstungen der nach Einsätzen kontaminierten Einsatzbekleidungen der aktiven Kameraden ausgesetzt sind. Die Mädchen müssen sich auf der Damentoilette im Obergeschoss umziehen.

 

Fehlende Duschmöglichkeiten

Wegen fehlender Duschmöglichkeiten ist es nicht möglich, sich der Partikelanhaftungen auf der Haut und in den Haaren zu entledigen. Auch hierdurch erfolgt eine Kontaminationsverschleppung in den privaten Bereich.

 

Anzahl der Toiletten ist nicht ausreichend

Für 31 Männer und 14 Jungen existiert nur eine Herrentoilette. Die Damentoilette teilen sich drei Frauen und vier Mädchen. Die Mädchen nutzen die Damentoilette auch als Umkleideraum.

 

Schulungsraum

Die derzeit 34 aktiven Mitglieder und die 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr teilen sich einen für 22 Mitglieder ausgelegten Schulungs- und Aufenthaltsraum. Bei Unterricht müssen Mitglieder in der zweiten Reihe sitzen.

 

Reaktionen der Politik

Sehr wohl sind der Politik diese Missstände bekannt. So lautete die Mitteilung des Senats an die Bremische Bürgerschaft (Landtag) vom 4. Mai 2010 auf die Große Anfrage der CDU: „Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Farge ist sowohl im Bereich der Fahrzeughalle als auch im Sozialtrakt zu klein.“ Drs 17/1286 (sh. Seite 4).

 

Auch im Konzept zur Neustrukturierung der Freiwilligen Feuerwehr Bremen heißt es:

„Da das derzeit genutzte Gebäude zu klein ist, bedarf es auf Sicht eines Neubaus.“ (sh. Seite 12), und

 

„Mit der Planung für Lösungen für die FF Bremen-Farge ist im Anschluss (nach der für die FF Lehesterdeich) fortzufahren. Auch dieser Bedarf sollte zeitnah ermittelt werden, damit eine Einstellung in den nächsten Haushalt erreicht werden kann.“ (sh. Seite 22).

 

Im genannten Konzept heißt es auch: „Die Freiwillige Feuerwehr Bremen-St. Magnus ist im Rahmen dieses Konzeptes aufzulösen. Der zu erzielende Verkaufserlös des Grundstückes der FF Bremen-St. Magnus soll im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten für die dann notwendigen Investitionen für die anderen Wehren im Bremer Norden eingebracht werden.“ (sh. Seite 21)

 

Eine Einstellung der Mittel für einen Neubau für die FF Farge in den nächsten Haushalt, also 2012 / 2013, ist nicht erfolgt!

 

Laut Vorlage 18/119 der Sitzung der STÄDTISCHEN Deputation für Inneres und Sport am 06.02.2013 soll „mit den Planungen eines Neubaus für die FF Bremen-Farge begonnen werden, sobald die Maßnahme für die FF Bremen-Lehesterdeich gesichert ist.“ Die Maßnahme für die FF Lehesterdeich wurde in den Haushalt 2014 / 2015 eingestellt, die für die FF Bremen-Farge nicht.

 

Auf Anfrage der CDU „In welcher Höhe wird der Verkaufserlös des Grundstücks der ehemaligen Freiwilligen Feuerwehr Bremen-St. Magnus für notwendige Investitionen in die anderen Standorte der freiwilligen Feuerwehren in Bremen-Nord fließen?“ antwortete am 27.08.2013 Senator Mäurer in der 27. Sitzung für den Senat: „Der Verkaufserlös der Liegenschaft fließt auf Basis des Mieter-Vermieter-Modells dem Sondervermögen Immobilien und Technik zu. Das Innenressort erhält als Sanierungsanspruch 75 Prozent vom Verkaufserlös. Dieser wird nach Abstimmung mit Immobilen Bremen und entsprechend der Beschlussfassung über das Bau- und Sanierungsprogramm 2014 für die Sanierung von eigengenutzten Gebäuden des Sondervermögens verwandt. Nach Vorstellung des Ressorts sollen die Sanierungsmittel prioritär für die Umsetzung des Konzepts zur Neustrukturierung der freiwilligen Feuerwehren der Stadtgemeinde Bremen eingesetzt werden.“

 

Das Gerätehaus der FF Bremen-St. Magnus ist bereits verkauft. Wenn der Erlös, wenn auch nur 75% daraus, für die Umsetzung des Konzepts zur Neustrukturierung der freiwilligen Feuerwehren der Stadtgemeinde Bremen eingesetzt worden wäre, wäre uns dies bekannt.

 

Nun laufen die Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2016 / 2017 und es ist nicht bekannt, ob die Neubaumaßnahme für die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Farge Berücksichtigung findet. Wenn nicht, bedeutet dies zum Einem eine weitere Verzögerung, zum Anderem erscheint mit Blick auf den aktuellen Finanzrahmen 2015 / 2020 eine tatsächliche Einstellung in einen Haushalt nach 2017 mehr als fraglich.

 

Finanzrahmen 2015 / 2020

             
 

Land und Stadtgemeinde Bremen; in Mio. €

     
   

Ist

Basis

Planung

Fortschreibung

   

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

 

Strukturelles Defizit

-416

-496

-378

-392

-315

-253

-166

-105

 

Zulässiges strukturelles Defizit

-785

-673

-561

-448

-336

-224

-112

0

 

Differenz

368

176

183

56

21

-29

-54

-105

 

(Quelle: Vorlage für die Sitzung des Senats am 29. September 2015 „Aufstellung der Haushalte 2016 und 2017 sowie der Planung 2018 bis 2020“ „Eckwertebeschluss 2016/2017“)

 

 

 

Die große Frage ist also, ob der Senat willens ist, die erforderlichen Mittel für den Gerätehausneubau in den Doppelhaushalt 2016/2017 einzustellen. Dies geht auch aus

der Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU vom 6. Oktober 2015 hervor, in der am 17.11.2015 Senator Mäurer für den Senat auf die Frage zu Punkt 8  der Themengruppe Freiwillige Feuerwehr „In welchem Planungsstand befindet sich aktuell der Neubau des Gerätehauses der FF Bremen-Farge? Wann wird der Neubau abgeschlossen sein?“ folgendermaßen antwortete: „Wenn es gelingt die notwendigen Mittel im Doppelhaushalt 2016/2017 darzustellen, wäre mit einem Abschluss der Baumaßnahmen 2018/2019 zu rechnen“.

 

Anlässlich der Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bremen am 18.02.2016 sagte Innensenator Mäurer zu, dass das neue Gerätehaus im Jahre 2018 der FF Farge übergeben werden kann. Buten un Binnen berichtete allerdings fälschlicherweise, dass dann erst Baubeginn wäre.

 

Auch am Rande der Gelöbnisfeier der neuen aktiven Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadtgemeinde Bremen am 24.02.2016 in der oberen Rathaushalle sagte Senator Mäurer zum Abschluss: „Wir sehen uns in Farge wieder“.

 

Am 08.03.2016 hat der Bremer Senat die Haushaltsplanung 2016/2017 verabschiedet. Wie der Anlage 2 der entsprechenden Pressemitteilung zu entnehmen ist, werden lediglich Planungskosten im Haushalt 2017 vorgesehen. Auch im Doppelhaushalt 2016/2017 ist also der eigentliche Neubau wieder einmal nicht vorgesehen. Dies ist dann der dritte Doppelhaushalt, in dem nach dem Konzept zur Neustrukturierung der Freiwilligen Feuerwehr Bremen eine Einstellung der Baumittel nicht erfolgt. „Erstmals sind damit verlässliche und transparente Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Wehren geschaffen worden. Im Rahmen der künftigen Haushaltsberatungen wird dieses Konzept eingebracht werden“ heißt es im Konzept. Was war denn nur mit verlässlich gemeint?

 

Unser Fazit

Zurückblickend auf die letzten 40 Jahre, in denen der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Farge immer wieder der Beginn von Neubauarbeiten zugesagt wurden, wird es nun Zeit, den Worten endlich Taten folgen zu lassen. Hierzu benötigen wir Unterstützung von allen Seiten. Immerhin handelt es sich hierbei nicht um Maßnahmen, die nur zur Befriedigung der Mitglieder der FF Bremen-Farge dienen, sondern um längst erforderliche Investitionen in den Brandschutz, damit die Einwohner in Farge und Rekum nicht schlechter versorgt sind als die der restlichen Stadtgemeinde.

 

 

 

 

Quellennachweise

 

Neue Struktur für die Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Bremen, Stand 31.03.2011

https://ssl.bremen.de/inneres/sixcms/media.php/13/Freiwillige+Feuerwehren+Neustrukturierung+_Konzept+Stand+31+03+2011.pdf

 

Mitteilung des Senats vom 4. Mai 2010

http://www.bremische-buergerschaft.de/dokumente/wp17/land/drucksache/D17L1286.pdf

 

Vorlage für die Sitzung der STÄDTISCHEN Deputation für Inneres und Sport am 06.02.2013

http://www.inneres.bremen.de/sixcms/media.php/13/TOP%207%20st%E4dtisch.11425.pdf

 

Plenarprotokoll der 27. Sitzung der Stadtbürgerschaft am Dienstag, dem 27. August 2013

http://www.bremische-buergerschaft.de/dokumente/wp18/stadt/protokoll/P18S0027.pdf

 

Vorlage der Senatorin für Finanzen für die Sitzung des Senats am 29. September 2015 „Aufstellung der Haushalte 2016 und 2017 sowie der Planung 2018 bis 2020“ „Eckwertebeschluss 2016/2017“

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjH3u7q6J3LAhXsKJoKHZ1ICSQQFggcMAA&url=https%3A%2F%2Fssl.bremen.de%2Ffinanzen%2Fsixcms%2Fmedia.php%2F13%2F2015-09-29_2_Senatsvorlage%2Bzur%2BHaushaltsaufstellung%2B2016%2Bund%2B2017%2Bsowie%2BAufstellung%2Bder%2BPlanung%2B2018%2Bbis%2B2020%2Bmit%2BAnlagen.pdf&usg=AFQjCNGorGE7zc1rFCGjESGSx9SvaViaFg&sig2=67asw-LBQvkAGBTYY1L-_Q&bvm=bv.115339255,d.bGs

 

Antwort des Senats (17.11.2015) auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU vom 6. Oktober 2015

https://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2015-11-18_Drs-19-154_6e166.pdf

 

Sanierungsstau bei der Feuerwehr, Buten un Binnen vom Freitag, 19. Februar 2016

http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video84734-popup.html

 

Pressemitteilung der Senatorin für Finanzen: Senat beschließt Haushalt 2016/2017

http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?id=165502

 

Anlage 2 - Schwerpunkte in den Haushaltsjahren 2016/2017 der Pressemitteilung der Senatorin für Finanzen

http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/media.php/13/20160308_Anlage_2.pdf